Neues vom Beirat im März: SDG, regionale Entwicklung, Geschichten und Inklusion

Wir sind bekanntermaßen Freunde der transparenten Kommunikation bei Labl und möchten Euch auch unsere strategischen Prozesse betreffend auf dem Laufenden halten. Daher berichten wir an dieser Stelle nun drei Mal im Jahr nach unseren Beiratssitzungen über dies & das – vor allem über unsere Mission, Lust auf Nachhaltigkeit zu machen.

[1] Kennt Ihr den openSDGclub.berlin?  Der Rat für Nachhaltige Entwicklung möchte mit diesem Format eine inklusive Austausch- und Lernplattform für nicht-staatliche Akteure geschaffen. Der Club-Charakter ist soll die jeweiligen Akteure in ihren unterschiedlichen Kontexten für die allen gemeinsame Aufgabe, die Sustainable Development Goals (SDG) umzusetzen, zusammenbringen und damit offen sein für alle.

Wir wollen einen openSDGclub.FrankfurtRheinMain realisieren. Unsere Ausrichtung dabei ist die nachhaltige Regionalentwicklung entlang der Agenda2030 (SDG in Deutschland). Hierfür sind wir momentan in der Konzeptionsphase.

[2] Wir  machen viel Nachhaltigkeit. Zu viel? Das Thema ansich ist schon komplex, unsere Projekte und Methoden ebenso. Daher sind wir mit unserer Lieblingsagentur Esistfreitag dabei, unseren Markenkern zu schärfen. Damit Ihr versteht, was wir meinen, wenn wir von Lust auf besser leben reden <3

[3] Wir wollen Quartiere zum urbanen Labor umwandeln, in dem lokale Ökonomie, Bürger und Wissenschaft Transformationen entwickeln und testen, um zu erproben, wie nachhaltige Quartiere 2030 aussehen.  Etwas praktischer geht das bereits in Frankfurt-Bornheim. Dort geht es bald los mit der Kampagne ‘Ich bin dabei: Plastikfrei!’.

[4] SDG, SDG, SDG… Labl wird nicht müde, dafür Sorge zu tragen, dass die wirklich ganzheitliche und umfassende Agenda2030, verabschiedet von der UN, Realität wird. Daher sitzen wir am Konzept einer SDG-Konferenz zum Thema ‚Urbane Transformation im Hinblick auf die Agenda2030‘, die Labl im Rahmen des Netzwerkes Nachhaltigkeit lernen mitgestaltet. Die lokale Konferenz für Bildung für nachhaltige Entwicklung wird voraussichtlich am 2.Dezember stattfinden.

[5] Und als ob das nicht genug wäre, machen wir auch Storytelling als Tool für Organisationsentwicklung. What? Die Methode unterstützt Organisationen dabei, ihre Geschichte zu erzählen – und zwar mit all den Herausforderungen, zu denen Lösungen gefunden wurden, mit all den Höhen und Tiefen, die den Prozess veranschaulichen, der die betreffende Organisation zu dem Charakter gemacht hat, der sie ist. Das Tolle daran: Wir arbeiten daran, Trainer zu ‘trainieren’, die aufgrund ihrer Abreit mit verschiedenen Organisationen rund um den Globus die Methode implementieren können. Dezentral ist das neue Gut!

[6] Inklusion ist ein wichtiges Thema, um Nachhaltigeit in Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. InkluJobs versteht sich als Inkubator für Inklusion in Betrieben. Dabei machen wir Workshops und Beratung für Betriebe, die inklusiv arbeiten möchten. Meist arbeiten Inklusionsprojekte mit der Sicht der Betroffenen. InkluJobs geht in die Perspektive der Arbeitgeber, indem sie mit Peer-Beratern, Menschen mit Behinderung in Arbeit, in die Betriebe gehen und von ihrer Arbeit erzählen. So werden Begegnungen geschaffen. Teil 2 sind ‚Jobcarving Workshops‘ für die Entlastung nicht besetzter Stellen in Betrieben, die teilweise für Menschen mit einer Behinderung interessant sind. Das Projekt wird vom Sozialministerium gefördert.

Das war die Beiratssitzungam 01. März. Macht’s gut, Lust auf besser leben.