Bericht zum 8. N Klub in Frankfurt

Am 9. November fand in den Räumen der Reha-Werkstätten Eschenheimer Tor der 8. N Klub statt zum Thema Möglichkeiten urbaner Nachhaltigkeit.
Neben einem Vortrag von Olaf Cunitz und einem Interview mit Rosemarie Heilig präsentierte Frankfurts Nachhaltigkeitsszene am Abend ihre vielen Facetten.

In fünf „100-Sekunden“-Kurzvorträgen zeigten lokale Initiativen und Projekte, welchen Beitrag sie für ein nachhaltigeres Frankfurt leisten. ShoutOutLoud setzt sich unter anderem für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Nahrungsmitteln ein. Daniel Anthes stellte ein neues Projekt der Initiative vor. Mit der Resteküche wird ein Foodtruck ins Leben gerufen, der gerettete Lebensmittel verarbeitet. „Eine Zucchini wird nicht mehr gegessen, weil sie zu krumm ist? In welcher Zeit leben wir?“, skizziert Anthes die Motivation dahinter.

Hannah Helmke von right.based on science erklärte, wie das im August gegründete Startup Unternehmen an komplexe Wissenschaftsbasierte Emissionsziele heranführt. Dadurch sichern sich diese einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Einen offenen Treffpunkt in Form eines Tante-Emma-Ladens anbieten und darin mit Nachbarn Möglichkeiten austauschen im Alltag Ressourcen zu schonen. Dieses Konzept steckt hinter Carpe Futurum Ginnheim. Sybille Fuchs setzt sich dafür ein, lokal für den Klimawandel zu sensibilisieren. In Ginnheim möchte sie so einen Beitrag zu einer offenen und nachhaltig gelebten Nachbarschaft leisten.

Dass eine digitalisierte Welt auch Chancen bietet nachhaltiges Handeln im Alltag effizienter zu machen, erörterte Carsten Fiedler. Er plädiert dafür mithilfe von Software das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden: „Wenn sich der Nutzer gegen neue Hardware und für eine Browserlösung entscheidet, hat auch das 13 Jahre alte Auslaufmodell noch eine Chance.“

Zu guter Letzt appellierte Jan Miller von der Triodos Bank: „Tut es und schreit es laut, macht Euch stark für tolle Bildung, und für tolle Altenpflege. Erzählt den Menschen von Nachhaltigkeitsbanken und macht mehr Öko-Gedöns!“

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