Kork, Pilz, Ananas: Daraus besteht veganes Leder

Nicht nur aus Veganer-Sicht ist es ratsam auf Leder – zumindest chemisch gegerbtes – zu verzichten. Die Ledergerbung und -verarbeitung ist aufwändig und es werden gefährliche Chemikalien dafür eingesetzt. Das Leder wird oft in Billiglohnländern bearbeitet, deren geringe Umweltschutz-Standards dazu führen, dass die giftigen Stoffe Arbeiter krank machen und die Natur verschmutzen. Auch veganes Leder aus Kunststoff stellt keine gute Alternative dar: Oft ist die Herstellung dieser Produkte genauso fragwürdig, weil sie irgendwo am anderen Ende der Welt unter hohem Energieaufwand und dem Einsatz giftiger Stoffe produziert werden. Und: Kunststoff basiert in der Regel auf Erdöl.

Was also tun, um nicht auf ein so trendiges, langlebiges Material verzichten zu müssen? Designer und Entwickler waren fleißig in den vergangenen Jahren und haben unterschiedliche Wege gefunden, Leder durch natürliche Materialien zu ersetzen, die weder Mensch, noch Natur oder Tiere leiden lassen. Utopia stellt Euch einige Alternativen aus Ananas- oder Eukalyptusfasern, Pilzwurzeln oder Kork vor, die ähnlich belastbar sein sollen wie Leder tierischen Ursprungs.

 

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