Für eine menschenrechtliche Regulierung der globalen Wirtschaft

Und weiter geht´s. Zum Jahresbeginn präsentieren wir Euch hoffnungsfroh ein Positionspapier der Treaty Alliance Deutschland zum UN-Treaty-Prozess zu transnationalen Konzernen und anderen Unternehmen. Die Treaty Alliance Deutschland ist ein Projekt des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung. Dort haben sich die unten aufgeführten Nichtregierungsorganisationen und Netzwerke zusammengeschlossen, um die Arbeit an einem UN-Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte voranzubringen und die Bundesregierung zur konstruktiven Mitarbeit aufzufordern. Gleichzeitig ein sehr interessanter Diskussionsbeitrag zum Spannungsfeld von freiem Handel und Rechtssicherheit – Thema TTIP, CETA und ähnliche.

Handels- und Investitionsschutzabkommen erleichtern Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und schützen Investoreninteressen mit einklagbaren Rechten. Zwar sind die Menschenrechte ein Grundpfeiler des Völkerrechts, doch für ihren Schutz bei weltweiten Unternehmenstätigkeiten gibt es bislang nur freiwillige Leitprinzipien. Das muss sich ändern, denn Menschenrechte brauchen Verbindlichkeit!
Mit dem sogenannten „UN-Treaty-Prozess“ soll ein internationales Menschenrechtsabkommen erarbeitet werden, das für die Vertragsparteien verbindlich ist, klare Regeln für Unternehmen schafft und damit den Betroffenen Klagemöglichkeiten eröffnet. Seit 2015 verhandelt eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen über das künftige Abkommen. Mehr

 

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