Fast hätte ich es vergessen! Ich soll noch Blumen für die Kollegin besorgen… Immer diese Geburtstage. Im Laden duftet es vertraut nach Schnittblumen und ich greife gewohnt nach einem gebundenen Strauß. Plötzlich fällt mir ein „Aus der Region“-Siegel auf. Uups. Sollte ich lieber die nehmen? Wo kommen die anderen Blumen her? Bei Blumen kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen, dass sie einen Flug überleben. Oder kommen sie aus Holland? Hätte ich am Wochenende auf dem Blumenfeld welche schneiden und eine Spende in die Dose werfen sollen? Damit ich nicht zu spät komme, greife ich die Regionalen und hetze zur Arbeit…
Wusstest Du über eine normale Schnittblume…?
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Wie sieht es aus mit fairem Blumenhandel…?
Wenn ich dann im Laden vor dem Blumensortiment stehe, sollte ich auf etwas Bestimmtes achten? Du kennst sie wahrscheinlich aus dem normalen Supermarkt: die fair gehandelte Blume. Laut Auskunft von Fairtrade Deutschland kennen die Arbeitnehmer*innen in den Ländern des globalen Südens, aus denen viele unserer Schnittblumen kommen, ihre Rechte oft nicht, sodass niedrige Löhne und mangelnde Arbeitssicherheit weitverbreitet sind. Hier kannst Du einen Unterschied machen, indem Du im Laden Blumen mit dem Fairtrade-Siegel auswählst. Die unterstützten Fairtrade-Farmen liegen in Kenia, Äthiopien, Tansania, Uganda, Simbabwe, Ecuador, El Salvador, Sri Lanka und Costa Rica.

Quelle: //www.fairtrade-deutschland.de/produkte-de/blumen/hintergrund-fairtrade-blumen-pflanzen.html
Was ist denn nun mit kurzen Wegen?
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Tipps & weiterführende Informationen zu Blumen:
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Informieren. Bewusst entscheiden. Wohlfühlen.
Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und die uns zur Verfügung gestellten Informationen aufgearbeitet. Dennoch wissen wir, dass es womöglich Fakten gibt, auf die wir in unseren Recherchen nicht gestoßen sind. Daher bitten wir Euch: Wenn Ihr etwas Ergänzendes wisst, meldet Euch. Wir nehmen es gerne mit auf. Zudem können die Geschichten werbenden Inhaltes sein, da sie auf Betriebe hinweisen. Dies soll den Leser und die Leserin nicht beeinflussen, sondern die notwendigen Informationen über Lieferkette und Wege der Produkte aus „Praxissicht“ bieten, vor allem aber um an Informationen über Spannungsfelder und Konflikte zu kommen, die wir hier im Sinne einer Verbraucherbildung aufgearbeitet haben.
