Endlich bin ich bei der Arbeit angekommen. Ich setze mich sofort an den Computer und checke die Mails. Eigentlich mache ich alles am Computer. Ich erstelle Tabellen, beantworte Mails und… Das Ganze geht unternehmensweit in einer Cloud. Damit nicht immer alle Mitarbeiter*innen für Meetings hunderte von km fahren müssen, machen wir oft Videokonferenzen. Aber für das Internet wird ja auch CO2 ausgestoßen? Ist das so viel weniger, als wenn wir uns alle mit der Bahn treffen würden? Klar, es ist eine Zeitersparnis. Was ich cool finde: Viel kann ich mittlerweile mit meinem Handy erledigen. Aber ich habe beim Firmenhandy keinen Einfluss darauf, für welche Marke mein Arbeitgeber sich entscheidet. Ob hier Kriterien wie die Herkunft des Gerätes eine Rolle spielt? Oder dass man vielleicht einzelne Teile austauschen kann, wenn sie kaputt sind? Denn das spart bestimmt enorme Wege, nicht gleich ein neues Handy kaufen zu müssen, weil ein Teil kaputt ist…
Infografik und ein tolles Interview mit dem Mitgründer von Shiftphones und der gemeinnützigen AfB:
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Wusstest Du…?
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- die Lieferwege des Fairphones: //www.fairphone.com/de/was-wir-tun/mapping-phone-made/
- die Ökobilanz digitaler Produkte: //www.smart-digits.com/2012/01/die-okobilanz-digitaler-produkte/
- „44,7 Millionen Tonnen Elektroschrott sind 2016 weltweit angefallen. Davon wurden nur 20% offiziell recycled.“ – Bericht von Kaputt.de über Elektroschrott: //blog.kaputt.de/europas-groesste-muellhalde-in-afrika-welcome-to-sodom/
- die Monitoring-Organisation „Electronics Watch“, die dabei unterstützt, in der öffentlichen Beschaffung Probleme zu erkennen, die Arbeiter*innen normalerweise während der Sozialaudits nicht melden //electronicswatch.org/de
- das Shiftphone, falls Du lieber Videos schaust als Interviews zu lesen 🙂
Informieren. Bewusst entscheiden. Wohlfühlen.
Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und die uns zur Verfügung gestellten Informationen aufgearbeitet. Dennoch wissen wir, dass es womöglich Fakten gibt, auf die wir in unseren Recherchen nicht gestoßen sind. Daher bitten wir Euch: Wenn Ihr etwas Ergänzendes wisst, meldet Euch. Wir nehmen es gerne mit auf. Zudem können die Geschichten werbenden Inhaltes sein, da sie auf Betriebe hinweisen. Dies soll den Leser und die Leserin nicht beeinflussen, sondern die notwendigen Informationen über Lieferkette und Wege der Produkte aus „Praxissicht“ bieten, vor allem aber um an Informationen über Spannungsfelder und Konflikte zu kommen, die wir hier im Sinne einer Verbraucherbildung aufgearbeitet haben.