Thema Wasser sparen – Klimachallenge Marlene

Was Klimaschutz angeht, erkenne ich bei mir verschiedene Hebel – bei denen ich ehrlich gesagt bei einigen mehr Bereitschaft spüre als bei anderen, sie im Alltag umzusetzen.

Zuhause haben wir beispielsweise die Raumtemperatur über ein Thermostat immer im Blick, einen energieeffizienten Kühlschrank und klar: LEDs.

Meine Achillesferse ist tatsächlich mein Wasserverbrauch und der damit verbundene Energiebedarf.

Ich liebe es, heiß und ausgiebig zu duschen. Dafür haben wir keine Badewanne und sehen es fast schon als Familienevent, zu meinen Eltern zu fahren, wenn wir alle paar Wochen mal eine heiße Wanne genießen möchten.

Zum Vergleich: Laut WEMAG verbraucht ein Bad ca. 150 bis 190 Liter, was im Vergleich zum durchschnittlichen Trinkwasserverbrauch der Deutschen im Jahr viel ist. Dieser liegt nämlich bei 125 Liter Trinkwasser (2019).

Bei der Dusche kommt es natürlich auf Duschkopf und Dauer an. Während herkömmliche Brausen bis zu 15 Litern pro Minute verbrauchen und damit bereits nach zehn Minuten die Badewanne abhängen, gibt es natürlich auch effizientere Geräte.

Spaßeshalber habe ich mal recherchiert: Unser Duschkopf lässt neun Liter Wasser je Minute fließen. Wenn ich ehrlich bin, sollte ich also vor allem darauf achten, beim Einseifen das Wasser abzustellen – womit wir wieder bei den Heizkosten wären. Denn wer friert schon gerne nackig unter der Dusche?!

Bei ganz sparsamen Duschen fließen sogar nur sechs Liter Wasser die Minute, was laut WEMAG für einen drei-Personen Haushalt Emissionseinsparungen von bis zu 640 kg CO2 bedeuten kann. Die Anschaffung eines effizienten Duschkopfes, was ja prinzipiell für Eigentümer:innen wie Mieter:innen möglich ist, spart also Wasser und Kohlenstoffdioxid. Denn weniger Wasser muss weniger erhitzt werden.

 

WEMAGs Tipp: Wer nicht weiß, was die Dusche verbraucht, kann des ganz einfach herausfinden. Einfach Duschkopf in einen zehn-Liter-Eimer halten und die Zeit stoppen. 600 geteilt durch die Anzahl der Sekunden ergibt den Wasserdurchfluss in Litern pro Minute.

Doch Potenziale liegen bei mir auch im Wasserstopp beim Hände Einseifen, Zähneputzen usw. – alles Verhaltensmuster, die ich als Kind drauf hatte… Bis ich dann irgendwann nachlässig wurde.

Was viele nicht wissen: Kleidung aus konventioneller Baumwolle ist ein riesiger Wasserverschwender mit 10.000 Litern je Kilogramm. Je mehr Farben ein Kleidungsstück hat, desto mehr Ressourcen wurden aller Wahrscheinlichkeit verbraucht.

Da kommt es doch ganz gut, dass ich seit nun über zwei Jahren zu 95 % Secondhand einkaufe und den Rest nachhaltig und fair. Neue Schlüpper zum Bespiel J

Da bei uns das Wasser unter anderem den Reservoirs im Vogelsberg arg zusetzt, ist das Wassersparen meine interne Klimachallenge.

Was macht Ihr so?

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