Wie ich nach vielen Umwegen endlich den Weg zu Lust auf besser leben fand | Team Insight von Anne

Zehn Jahre ist es nun schon her, dass ich Marlene kennenlernte. Ich war frisch nach dem Studium „Sustainable Management“ von Schweden nach Frankfurt gezogen für meinen neuen Job im Nachhaltigkeitsbereich. Damals arbeitete ich als Projektmanagerin für ein europäisches Klimaschutzkonsortium und wollte einen 24-stündigen Klimaschutz-Hackathon in der Stadt Frankfurt organisieren. So ging ich unbekannterweise auf Marlene zu, die sofort Lust hatte das Format gemeinsam umzusetzen. Schon damals war ich begeistert vom Drive mit dem Marlene und ihr Team daran arbeiteten das Leben für alle Frankfurter:innen lebenswerter zu machen.

Die Suche nach dem Sinn

Fast forward ins Jahr 2025: Ich fange als Projektmitarbeiterin im mittlerweile gewachsenen Unternehmen Lust auf besser leben an. Warum hat es nur so lange gedauert? Das frage ich mich manchmal, denn ich habe das Gefühl nach jahrelanger beruflichen Sinnsuche endlich am richtigen Ort angekommen zu sein. Ein duales Studium im Bereich BWL bei einem Großkonzern begann ich nach dem Abitur, da ich so das Studium finanziert bekam. Allerdings war mir nach ein paar Vorlesungen Kostenleistenrechnung und Finanzmathematik ziemlich schnell klar, dass dies nicht meine Leidenschaft werden würde. Durch einen Master im Bereich „Sustainable Management“ in Schweden merkte ich, dass studieren Spaß macht, wenn man sich mit den richtigen Themen befasst und sah vor allem eine berufliche Perspektive für mich, die mein vergangenes Studium und Tätigkeit bei Großkonzernen doch noch sinnvoll erscheinen ließ. Mehrere Jahre in Fördermittelprojekten zum Bereich Klimaschutz, ein Exkurs ins Sozialunternehmertum und verschiedene Tätigkeiten bei Frankfurter NGOs im Fördermittelmanagement folgten und ich lernte über mich selbst: Was ist mir wichtig im Beruf? Wo will ich arbeiten und vor allem wie? In welche Tätigkeiten möchte ich meine Lebenszeit investieren? Denn: Eine nachweisbar positive gesellschaftliche Wirkung mit meiner Arbeit zu erwirken – dieser Wunsch zog sich von Tätigkeit zu Tätigkeit.

Bei all diesen Learnings haben meine beruflichen Stationen mir geholfen: Ich musste vieles ausprobieren und verschiedenste Teamdynamiken, Strukturen, Hierarchieformen und Organisationen kennenlernen, bis ich mir sicher war an was ich arbeiten möchte, wo und mit wem.

Neues Jahr – neuer Job – neue Energie

Umso glücklicher bin ich, dass genau an diesem Punkt in meinem Leben mit Lust auf besser leben diese eierlegende Wollmilchsau in mein Leben getreten ist: eine kleine gemeinnützige Organisation, mit deren Mission und Werten ich mich identifizieren kann, die an meinem Herzensthema Nachhaltigkeit arbeitet und die entstehenden Projekte vor allem auf lokaler Ebene umsetzt. Und das mit Drive, viel positiver Energie, flachen Hierarchien und einem Team, das die gleiche Vision hat. Und schon nach einem Monat stellt sich das Gefühl ein, das ich lange gesucht habe: Angekommen zu sein in einem Job, der mich inhaltlich erfüllt, fordert, Sinn gibt, und wo es vor allem menschlich einfach passt.

Bei Lust auf besser leben sind meine aktuellen Projekte der Fashion Campus 2030 und die Nachhaltigkeitsbotschafter:innen. Ich freue mich auf viele weitere Projekte und die kommende Zeit bei Lust auf besser leben.

Eure Anne

Kategorien

Schlagworte

Ähnliche Artikel:

Der Mehrweg-Leihbecher der Initiative cup2gether, koordiniert von uns – Lust auf

Hallo ihr lieben, Marlene war auf dem Youtube-Kanal Frankförtchen dabei und

In dem aktuellen Artikel „Neue Heimat für Bienen im Ostend“ der

ESG steht für „Environmental, Social, Governance“ – doch was bedeuetet das

„Seit Anfang des Jahres gilt das Plastiktütenverbot. Doch nicht alle Plastiktaschen

“ Ihr Lieben, die Pandemie hat uns unerwartet und hart getroffen.

Die Ausschreibung für die CITOYENNE 2024 hat begonnen! Der Preis für

„Der Klimawandel ist in den deutschen Städten angekommen: Hitze- und Dürreperioden