El Salvador schlägt Monsanto ein Schnippchen

Thema Hybrid-Saatgut: Hybridpflanzen sind gewissermaßen Einwegpflanzen. Die gezüchteten Eigenschaften verlieren sich bereits in der zweiten Generation wieder. Für Nachzüchtungen ist das Hybridsaatgut nicht geeignet. So sind Landwirte gezwungen, jedes Jahr aufs Neue teures Saatgut zu kaufen.

El Salvador schlägt nun über ein staatliches Landwirtschaftsprogramm einen neuen (alten) Weg ein. Was hier in der pazifischen Küstenebene geerntet wird, ist ein besonderer Mais, nicht für den Konsum bestimmt. Es handelt sich um Saatgut. Die Kunst, es herzustellen, war vor Jahrzehnten verloren gegangen. Lange wurde nur Hybridmais der internationalen Saatgutkonzerne ausgesät. Der ist nicht reproduktionsfähig. Die Kleinbauern musstenwie oben beschrieben jedes Jahr neues Saatgut kaufen, zusammen mit den dazugehörenden Düngern und Pestiziden. Nach einer Missernte mussten sie Schulden aufnehmen, um sich neues Saatgut leisten zu können.

„Wir stellen seit fünf Jahren Saatgut her“, sagt Ramón de Jesús Sorto. „Es ist unser rentabelster Geschäftszweig.“ Mehr

Quelle: Frankfurter Rundschau

 

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