Plastik in Kosmetik dient unter anderem als Schleif- und Bindemittel, aber auch in gelartiger Form für das Gefühl von Geschmeidigkeit bei Haut und Haaren. Einige Länder wie Großbritannien haben Mikrokügelchen aus Kosmetikprodukten verbannt. Das deutsche Bundesumweltministerium lehnt ein Verbot ab und beruft sich dabei auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Hersteller, bis zum Jahr 2020 auf Mikroplastik zu verzichten. Bislang allerdings legt laut Greenpeace jeder Hersteller eigenmächtig fest, was er unter Mikroplastik versteht, in welchen Produkten er darauf verzichtet und bis wann er den Verzicht umsetzt.
Was also spricht gegen ein gesetzliches Verbot von Kunststoffen in Produkten, die täglich in unser Abwasser und somit in Flüsse und Meere gelangen?
Greenpeace hat zu diesem Thema einen kartenkleinen Einkaufshelfer fürs Portemonnaie entwickelt.
