Fashion Campus 2030

Netzwerk für nachhaltige Mode in der Region Rhein-Main

Der Fashion Campus 2030 ist ein regionales Netzwerk, das Akteur:innen aus Mode, Design, Bildung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringt, um die Transformation der Modebranche hin zu mehr Nachhaltigkeit aktiv mitzugestalten. Das Netzwerk ist aus dem von der DBU geförderten Projekt „Fashion Campus 2030 – Mode.Zukunft.RheinMain“ (2023-2026) entstanden.

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und gemeinsame Lernprozesse rund um nachhaltige Produktionsweisen, faire Lieferketten, zirkuläre Geschäftsmodelle und verantwortungsvolle Gestaltung in der Modebranche.

Warum der Fashion Campus 2030?

Die Modebranche steht vor großen ökologischen und sozialen Herausforderungen – von Ressourcenverbrauch und Abfallaufkommen bis hin zu globalen Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig ist sie ein Feld, in dem Innovation, Kreativität und neue Geschäftsmodelle besonders viel bewegen können.

Mit dem Fashion Campus 2030 schaffen wir einen Raum, in dem Akteur:innen zusammenkommen, Wissen teilen, voneinander lernen und gemeinsam an Lösungen arbeiten – praxisnah, regional verankert und mit Blick auf langfristige Wirkung.

Was im Netzwerk passiert

Der Fashion Campus 2030 bündelt unterschiedliche Formate und Aktivitäten, z. B.:

  • Vernetzung & Austausch zwischen Unternehmen, Kreativen, Bildung und Zivilgesellschaft

  • Impulse und Lernformate zu nachhaltiger Mode, Textilien und Transformation

  • Kooperationen & gemeinsame Projekte, die konkrete Veränderung ermöglichen

  • Sichtbarkeit für gute Beispiele aus der Region und Akteur:innen, die vorangehen

  • Weiterentwicklung von Ideen entlang der Wertschöpfung – von Design bis Nutzung/Weiterverwertung

Lektionen

Folgende Lektionen zu Mode, Textilien und Transformation wurden im Rahmen des Fashion Campus 2030 entwickelt und durchgeführt.

In der ersten Lektion des Fashion Campus 2030 führen wir allgemein durch den Themenkomplex "Nachhaltigkeit" und beleuchten anschließend die ökologischen und sozialen Auswirkungen des Modesektors auf die Lieferkette. 

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Was passiert gerade mit der Welt?

Einführung Textile Lieferketten

In unserer zweiten Lektion beleuchtet Julia Kline die Theorie der Kreislaufwirtschaft und vermittelt, wie diese in der Bekleidungs- und Modeindustrie gut umgesetzt wird und wo es noch Verbesserungspotential gibt. 

In unserer dritten Lektion taucht Ihr in die Geschichte und Methodik des Zero Waste Pattern Design ein. In Ergänzung zur Präsentation empfiehlt Referentin Prof. Paula Knorr das Buch "Free Cutting" von Julian Roberts sowie den Vortrag "Zero Waste Fashion Design" von Holly McQuillan. 

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Zero-Waste-Design

In dieser Lektion werden wir anhand von aktuellen Entwicklungen und Trends erfahren, wie diese für Modeunternehmen anzuwenden sind und welche möglichen Handlungsfelder und Chancen sich daraus ergeben.

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Zukunftstrends im Praxistest

Möchtest Du Deine Wettbewerbsvorteile klar definieren, um Dich von der Konkurrenz abzuheben, und Unterstützung bei Deiner Nachhaltigkeitsstrategie erhalten? Dann ist dieser Workshop von Katja Nochis Delaloye genau richtig für Dich! 

Klare Wettbewerbsvorteile sind entscheidend, um Marktanteile zu gewinnen und eine effektive SEO-Strategie aufzubauen. Die Nachhaltigkeitsmatrix hilft Dir, auf jeder Ebene der Produktion, Lieferung und Nachnutzung Deines Produkts oder Deiner Dienstleistung zu erkennen, was verbessert werden kann und was beibehalten werden sollte.

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Erstelle Deine Nachhaltigkeitsstrategie mit der Nachhaltigkeitsmatrix

Möchtest Du Künstliche Intelligenz in Deine Social-Media-Strategie integrieren, um Deine Social-Media-Bio zu verbessern und Bilder mit KI zu erstellen? 

Im Online-Workshop zeigt Katja Nochis Delaloye wie wir mit ChatGPT die eigene Bio verbessern und passende Hashtags generieren. Außerdem gibt es einen Einblick in die Arbeit mit MidJourney, DALL·E 3 und Bing.

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Künstliche Intelligenz trifft auf Social Media

Was bringen Nachhaltigkeitsstandards in der Mode? - Für Designer:innen, für Verbraucher:innen, für Umwelt und Mensch.

Siegel sollen helfen, Mode fairer und umweltfreundlicher zu gestalten. Doch was bringen sie konkret aus der Sicht von Designer:Innen und Verbraucher:Innen? Wir diskutieren, warum und welche Siegel eine sinnvolle Orientierung bieten, welche zukünftigen Entwicklungen zu erwarten sind und wie ein Kulturwandel hin zu nachhaltigerem Konsum aussehen könnte.

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Was bringen Nachhaltigkeitsstandards in der Mode?

Ob Klimaschutz, Green Deal, Lieferketten-gesetz oder Kreislaufwirtschaft – alle Glieder entlang der textilen Kette – vom Design über die Produktion, die Nutzung bis hin zur Entsorgung stehen vor erheb-lichen Herausforderungen. Alle sollen nachhaltiger werden – damit wir alle nachhaltiger konsumieren können…?

Aber: Was bedeutet Nachhaltigkeit und wie soll Kreislaufwirtschaft eigentlich funktionieren?

Eine kritische Betrachtung der Zusammenhänge von Kai Nebel (Texoversum Reutlingen) beim Sustainable Fashion Summit 2025.

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Textilien und das Dilemma mit der Nachhaltigkeit

In ihrem Impulsvortrag auf dem Sustainable Fashion Summit 2025 richtet Sabine Kaldonek den Blick auf die menschen- und arbeitsrechtliche Situation von Frauen in den Produktionsländern; Stichworte gender justice, gender based violence, Auswirkungen sozialer und ökologischer Verwerfungen auf psychische und physische Gesundheit, Impact von strukturellen Veränderungen.

Denn: eine nachhaltige Modeindustrie braucht mehr als Recycling und weniger Konsum.

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Frauen. Fairness. Fashion.

Für wen ist das Netzwerk?

Der Fashion Campus 2030 richtet sich an Akteur:innen, die Mode in der Region nachhaltiger gestalten wollen – z. B.:

  • Labels, Produzent:innen, Handel und Dienstleister

  • Designer:innen und Kreative

  • Bildungsakteur:innen, Hochschulen, Initiativen

  • Kommunale Akteur:innen und Nachhaltigkeitsnetzwerke

  • Organisationen, die an fairen und zirkulären Lösungen arbeiten

Unsere Rolle als Initiator:innen und Träger:innen

Wir haben den Fashion Campus 2030 initiiert und verantworten den Aufbau sowie die strategische Weiterentwicklung des Netzwerks. Dazu gehören:

  • Konzeption und strategische Ausrichtung

  • Koordination der Netzwerkpartner:innen

  • Gestaltung von Austausch- und Beteiligungsformaten

  • Kommunikation und Sichtbarmachung der Aktivitäten

  • Organisation der regelmäßigen Sustainable Fashion Summits

Gefördert durch

Partner:innen

Themenwelten

Zeitraum

2023 – 2026

Unsere
eingebrachten
Fähigkeiten

Schlagworte

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