Projekt Beschreibung

Reuse Me!

Das von der Deutschen Postcode Lotterie geförderte und der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) gesponserte Projekt „Reuse me“ ist eine Weiterführung der Kampagne „Ich bin dabei – plastikfrei!“, welche von uns, der Lust auf besser leben gGmbH, gemeinsam mit dem Gewerbeverein Bornheim-Mitte e.V. und Ladenlokalbetreiber*innen in und um Bornheim 2017 ins Leben gerufen wurde. In dieser Kampagne wurden Taschen-Tausch-Stationen entwickelt und im Stadtteil Bornheim eingesetzt. Diese Stationen ermöglichen es Einkäufer*innen, bereits genutzte Einkaufstaschen hineinzulegen, um sie für die Nutzung anderer Einkäufer*innen bereitzustellen. Für die Produktion von 30 neuen Taschen-Tausch-Stationen wird nun das Design überarbeitet.

Mit dem Stationsdesign selbst sowie einer Informationstafel an den Stationen werden auch generelle und weiterführende Themen der Abfallvermeidung und -wiederverwertung angesprochen. Konkret steht dieses Projekt in Kooperation mit dem #Mainbecher – einem Mehrweg-Becherpool für Veranstaltungen – und dem Programm ReYour’s der FES, in dem Elektrogeräte gespendet werden können und für die Weiterverwendung fachgerecht aufbereitet werden.

Projektverlauf:

2020:

Die „Reuse me“-Stationen werden mit dem Design-Team von Tatcraft neu konzipiert und umgesetzt. Dazu werden die Ideen, Erfahrungen und Praxisanforderungen von Ladenlokalbetreiber*innen im Raum Frankfurt eingeholt. Außerdem werden Öffentlichkeitskampagnen zum Thema Abfallvermeidung und Wiederverwertung über verschiedenen analoge und digitale Formate und Kanäle umgesetzt. Für die Gestaltung der Taschen-Tausch-Stationen werden nachhaltige Materialien erforscht.

Bis Mai 2021:

In Kooperation mit Gewerbevereinen und Händler*innen als Pat*innen werden die Stationen in den Stadtteilen Bockenheim, Sachsenhausen und Innenstadt beworben. Auch angrenzende Bezirke werden für das Thema sensibilisiert. Initiativen können sich mit ihren Abfallvermeidungs-/Wiederverwertungs-Projekten einbringen, um in den Aktionen und der Öffentlichkeitsarbeit in diesem Projekt ebenfalls Sichtbarkeit zu finden.  Je Stadtteil werden Botschafter*innen akquiriert, die für einen kleinen Obolus die Pat*innen unterstützen. Über begleitende Social Media Kampagnen und Pressearbeit werden die Stationen fortlaufend beworben, damit sich die Nutzung verstetigt und ein Kreislauf entsteht.